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Eine Homepage über uns und unsere Leonberger Hunde
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ÜBER UNS
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Im Frühjahr 1997 zogen wir – Johannes (damals 6), Ulrike (8), Juliane (14), Sabine und Peter - aus unserer Neubauwohnung endlich in unser neues Haus.
Ein knapp 850 m² Grundstück und das Eigenheim boten nun endlich ausreichend Gelegenheit um unseren Wunsch nach einem Hund Wirklichkeit werden zu lassen.
Aber welche Rasse sollte es sein ? In der Diskussion waren große und kleine Hunderassen, die Vorstellungen reichten vom Rauhhaardackel über Golden Retriever und Dalmatiner bis zum Belgischen Schäferhund. Hundezeitschriften mußten Hinweise geben können, was für eine Rasse für uns geeignet sein könnte. Es wurden Zeitungen gekauft und geborgt. In die Hände fiel uns so unter anderem ein Artikel über den 150. Geburtstag der Leonberger - Rassehunde.
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Solche Hunde hatten wir bis dahin noch nie in natura gesehen, aber der Artikel machte neugierig. Ein Buch (Zerle: Der Leonberger) wurde gekauft und nachdem beim Lesen und beim Ansehen der Bilder schon fast der Entschluß feststand, wurde kurzerhand eine in der Nähe wohnende Züchterin ausfindig gemacht und nach Anmeldung aufgesucht, um die Hunde nun wirklich einmal zu erleben und mehr zu erfahren.
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Um es kurz zu machen: Als Jule und Peter bei besagter Züchterin auf der Couch saßen und aus dem hinter dem Haus liegenden Garten nun endlich die Leos reinkamen und den Besuch kurz musterten, rutschte den beiden zuerst fast das Herz in die Hose – sooo groß hatten sie sich die Hunde doch nicht vorgestellt und die tiefe Sitzfläche sorgte dafür, daß die Hunde den beiden aus nur 20 cm Entfernung direkt in die Augen sehen konnten.
Aber alle 6 Hunde kamen freudig auf den Besuch zu, wedelten mit dem Schwanz, zu dem wir jetzt “Rute” sagen, ließen sich streicheln und legten sich schließlich zu unseren Füßen ganz friedlich hin. – Kein Knurren, kein Drohen und auch kein Bellen - es war einfach faszinierend. Nur schade, daß es hier nicht gleich einen Welpen zum mitnehmen gab.
Unser Entschluss stand fest. Gleich am nächsten Wochenende fuhren wir ein Stück weiter, um uns Welpen einer anderen Züchterin anzusehen und uns schließlich auch unseren Leo auszusuchen - Ronja von Haus Schlüter konnten wir dann schließlich am 30.04.97 zu uns nach Hause holen.
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Ronja wurde eine sehr schöne, große rotbraune Leonbergerhündin. Oft wurden wir im Dorf angesprochen und nach der Rasse gefragt. Auf dem Tennisplatz, wohin ich sie immer mitnahm, hieß es: Das ist der schönste Hund in ganz Biederitz!
So entschlossen wir uns, Ronja öfters auszustellen. Auf den Ausstellungen erzielte sie V und sg. Warum sollten wir also nicht mal einen Wurf mit ihr machen. Also wurde im Herbst 1999 die Körung gemacht.
Später meldeten sich wiederum Jule und Peter beim Erstzüchterseminar an und wir gründeten einen Zwinger – Löwe vom Kieferngrund – .
Ronja erlitt mit 3 ½ Jahren eine Magendrehung. Trotz sofortiger Notoperation ging es ihr von Tag zu Tag schlechter. Wir alle haben bis zum Schluss um sie gekämpft, denn wir alle hatten sie sehr, sehr lieb – aber es sollte nicht sein, Ronja starb innerhalb von 14 Tagen.
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Eigentlich wollten wir nicht gleich wieder einen neuen Hund, zu groß war die Trauer. Das leere Haus konnten wir aber dann doch nur wenige Tage ertragen, und so kamen kurze Zeit später gleich zwei Leo – Babys ins Haus.
Inka vom Goldenen Vlies und Loona – Lena von Haus Voigt sind jetzt seit November2000 bzw. Januar 2001 bei uns.
Inzwischen haben sich beide erfolgreich auf Ausstellungen geschlagen und die Körung hinter sich gebracht. Aber mehr über die Beiden könnt ihr unter "unsere Hunde" nachlesen.
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Nun hofften wir, daß endlich unser Wunsch nach LEO-Babys in Erfüllung ging. Im Juli 2003 war es dann endlich soweit. Unsere Loona brachte ihren ersten Wurf zur Welt. Mehr dazu lest unter “Zucht”.
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Inzwischen haben wir nun 6 gesunde Würfe gehabt und es macht uns mehr Spass denn je. Die Verantwortung, die man für die Hundebabys trägt, geht schon los, wenn man den Deckakt plant- klar soll es ein schöner Rüde sein, aber neben den einzuhaltenden Auflagen aus der Körung für beide Hunde ist die Gesundheit der Linien entscheidender. Hier stösst man leider oftmals an Grenzen menschlicher Grösse. Es gibt Züchter und Deckrüdenbesitzer, die wissen über den Gesundheitszustand der Hunde Ihrer Linien sehr gut Bescheid und geben auch bereitwillig Auskunft, leider gibt es aber auch welche, die verwechseln Hundezucht mit Geschäft und hüten Kenntnisse sogar schlimmster Vererbungsfehler wie ein Staatsgeheimnis. Die Folge ist, dass es eine riesengrosse Gerüchteküche mit offensichtlich viel Neid und auch Missgunst bei einigen gibt. Ein Hobby sollte ein Hobby bleiben, der Hundeliebhaber wird mit der Zucht von Leonbergern unter dem Strich eh nichts verdienen. Diejenigen, die einen Verdienst aus der Zucht von Leonbergern anstreben - ich meine nicht das vorübergehende scheinbare Plus nach der Abgabe eines Wurfes, das und noch viel mehr ist beim Hobby wieder aufgebraucht, ehe das nächste mal gedeckt wird - tun dies in aller Regel gegen den Hundeliebhaberverstand. Mit der Zeit lernt man unter den neuen Bekannten in der Szene Freunde kennen, aber auch andere, mit deren Denkweise man sich nicht identifizieren kann. Hunde, die man gern hatte, wegzugeben, weil das HD - Ergebnis nicht stimmt oder weil Zähne fehlen und so kein Zuchteinsatz zulässig ist oder sogar weil es bei den Bewertungen nicht ständig ein V gibt, mag aus finanztechnischer Sicht für den wirtschaftlich Denkenden erforderlich erscheinen, für uns als Hundeliebhaber und Hobbyisten ist es das nicht , wir züchten weil es uns ab und zu Spass macht, dann aber mit aller Hingabe und vollstem Einsatz.
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Die weitaus grösste Verantwortung als Züchter trägt man jedoch, wenn man für den Welpen den künftigen Besitzer aussucht. Ich sage mit Absicht nicht “Käufer”, der Kauf ist ein kurzer Akt, das jahrelange Besitzen des Hundes aber das Entscheidende. Hier bestimmen wir über die Zukunft unsere Hundebabys, hoffen wir, dass wir immer die richtige Auswahl treffen. Entscheidend ist keinesfalls jahrelange Hundeerfahrung, entscheidend ist auch nicht ob der Besitzer später ausstellen oder züchten will, entscheidend ist allein der Wille und das Vermögen der neuen Hundeführer dem Welpen ein gutes Zuhause zu geben und für den Hund da zu sein. Gerade auch mit Ersthundbesitzern haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass man sich darüber im Klaren ist, dass man mit dem Erwerb eines Welpen eine Entscheidung für eine Zeit von 10 - 12 Jahren trifft. Hinter dem Erwerb muss demzufolge auch die gesamte Familie stehen.
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Da aus dem B - Wurf von Inka, dem Lieblingshund von Ulrike, dann auf deren Drängen sogar noch die einzige Hündin der insgesamt 5 Welpen hier blieb, teilen wir Haus und Grundstück nun mit mittlerweile 3 großen Leonberger - Damen. Kommt am Wochenende dann noch unsere grosse Tochter Juliane, die in Leipzig Veterinärmedizin studiert, zu uns, bringt sie dann immer auch ihre Mischlingshündin Kiwi mit und dann sind es sogar 4 Hundedamen mit denen wir das Haus und den Garten teilen.
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Nun haben wir ein weiteres Familienmitglied, Frieda Löwe vom Kieferngrund hat unser Herz erobert und bleibt bei uns. Sie ist ein sehr selbstbewusstes Leo Mädchen und hat einen Blick zum dahin schmelzen.....;)
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