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Todesursachen und deren züchterischer Bekämpfung vieler Krankheiten zusammen zu arbeiten. Unsere Inka war einfach ein Traumhund, ein typischer Leonberger. Da sie neben ihrem wirklich tollen Wesen, auch erfolgreich auf Ausstellungen war, planten wir mit ihr einen Wurf. Vorher musste sie natürlich einige Gesundheitschecks über sich ergehen lassen. Im Frühjahr 2004 brachte sie dann unseren B-Wurf zur Welt, vier tolle Rüden und eine kleine Hündin hoppelten nun durch die Wurfkiste. Da Bjala, so der Name der Hündin, einen T-förmigen weißen Brustfleck hatte, der für Tinki, wie wir sie meist riefen, stand, musste sie natürlich bei uns bleiben. Im Frühjahr 2006 kam dann auch Inkas zweiter, der D-Wurf, auf die Welt - es waren nur 2 Hündinnen, mit denen wir nach einer fiebrigen Krallenentzündung von Inka während der Trächtigkeit nicht mal mehr rechnen konnten. Da es dann wie bei Inkas 1. Wurf wiederum eine Kaiserschnittentbindung wurde, nahmen wir Inka aus der Zucht. Von da an ging sie gern anderen Aufgaben nach. Auf Grund ihrer ruhigen und ausgeglichenen Art, wurden wir vom Bündnis der Magdeburger Hundefreunde angesprochen, ob wir mit ihr in Schulklassen gehen würden, um Kinder im Umgang mit Hunden zu unterrichten. Die Ereignisse um die Kampfhundehysterie hatten und haben insbesondere im nahen Magdeburg normale Begegnungen von Kindern mit Hunden auf der Straße fast unmöglich gemacht und nicht wenige von den Kindern in Städten wissen fast nichts vom treuesten Begleiter der Menschen auf unserer Erde. Inka ging völlig auf in ihrer neuen Aufgabe, ihr machte es sichtlich Freude, Kindern zu zeigen, was sie alles kann: Winke - winke, Rolle, Pfötchen geben und vieles mehr, na ja es gab ja auch immer tolle Leckerchen von den Kindern dafür. Beim dritten Schulbesuch dann, in einer Klasse von behinderten Jugendlichen, fing sie gleich, kaum dass wir in den Klassenraum kamen, mit ihren Vorführungen ohne Aufforderung an und wir mussten sie erst einmal bremsen. Noch 14 Tage vor ihrem Tod, wir kannten die Diagnose und wussten, dass sie und wir nicht mehr viel Zeit miteinander verbringen werden, ging sie in eine Schulklasse. Das leichte Humpeln sahen die Kinder nicht und Inka vergass die Schmerzen und hatte ihren Spass dabei. Doch dann wuchs der Tumor so rasend schnell, dass wir sie nur noch von ihren Schmerzen erlösen konnten. Manche fragen vielleicht, warum nicht alles versucht wurde, um die Krankheit zu stoppen, aber nach Konsultationen bei mehreren Tierärzten und Gesprächen mit anderen Hundebesitzern, die ihre Lieblinge auch wegen dieser schrecklichen Krankheit verloren haben, war klar, dass man ein Osteosarkom ohne Amputation der Gliedmasse mit Chemotherapie, Bestrahlung oder Knochenzement nicht stoppen, höchstens ein wenig bremsen kann. Da aber dies alles für den Hund eine Quälerei bedeutet, entschieden wir uns, ihr nur Schmerzmittel zu geben. Inka hatte eigentlich vor nichts Angst, nur bei Tierarztpraxen wollte sie schnell in eine andere Richtung. Deshalb wollten wir ihr den Stress des Geruches der Praxis ersparen. Sie durfte friedlich bei uns zu Hause einschlafen, die Tierärztin, die Inka lange kannte, kam zu uns. Sie war ein toller Hund, und Mamas Liebling. Wir vermissen sie alle sehr.
Heute, 3 Tage nachdem wir Inka von uns gehen lassen mussten, schien nach vielen trüben Tagen die Sonne, am Nachmittag regnete es. Wir haben am Himmel den schönsten Regenbogen gesehen - es gibt sie sicher doch die Regenbogenbrücke!
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